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Hubzündungsverfahren mit Keramikring Das Hubzündungsverfahren kommt überall dort zum Einsatz, wo hohe Kräfte zu übertragen sind, wie im Stahl-, Brücken-, Verbund- und Maschinenbau. Mit dem Hubzündungsverfahren lassen sich Bolzen von 3-25 mm aus legiertem, unlegierten, nichtrostenden und hitzebeständigen Stählen verarbeiten. Vorzugsweise werden die Bolzen mit dickwandigen Werkstücken verschweisst. Verfahrensbeschreibung Die Bolzenschweisspistole wird mit dem Schweissbolzen und dem passenden Keramikring bestückt auf das Werkstück aufgesetzt. Durch das Betätigen der Starttaste hebt der Hubmagnet den Schweissbolzen gegen die Kraft einer Druckfeder auf die eingestellte Hubhöhe vom Werkstück ab. Mit dem Abheben wird zunächst ein Vorlichtbogen gezogen und dann der Hauptlichtbogen gezündet. Gleichzeitig wird der Magnet stromlos geschaltet, so dass der Bolzen gegen das Werkstück beschleunigt wird. Während der Hubbewegung wird die Stirnfläche des Bolzens und eine etwa gleich grosse Fläche auf dem Werkstück angeschmolzen. Sobald der Bolzen auf der Werkstückoberfläche auftritt erlischt der Lichtbogen. Mit dem Erlöschen des Lichtbogens wird der Schweissbolzen um das Mass der voreingestellten Eintauchtiefe in das flüssige Schmelzbad gedrückt. Ein Teil des Schweissgutes wird nach aussen gedrängt und bilden den Schweisswulst. Nach dem Erstarren der Schmelze wird die Schweisspistole vom Bolzen abgezogen und der Keramikring  abgeschlagen. Unregelmäßigkeiten und Korrekturmaßnahmen beim Bolzenschweissen mit Hubzündung Blaswirkung beim Bolzenschweissen
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